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Warum ist meine Webseite bei Google so schlecht platziert ?.

17. 03. 2014 | Kategorie: Webwelt
TOP 10 Fehler bei Webseiten Design

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Top 10 Fehler im Webdesign von Webseiten
1. Abgelaufene Software-Versionen
Da eine Webseite im Internet für jedermann erreichbar ist und viele Systeme weit verbreitet sind, ist die Gefahr groß, Opfer einer Online-Attacke zu werden. Abgelaufene Software-Versionen von installierten Programmen können dazu führen, dass diese unnötige Angriffsfläche für Hacker bietet, welche mit Hilfe von automatisierten Skripten das Internet nach genau solchen Schwachstellen durchsuchen und diese ausnutzen, um Spam-Mails von ihrem Server zu versenden oder andere illegale Aktivitäten auszuführen. Sie als Betreiber können schließlich für den Zustand Ihrer Webseite haftbar gemacht und zur Verantwortung gezogen werden.
2. Falsche Überschriften & nichts sagende Texte
Stellen Sie sich vor: eine Suchmaschine besucht Ihre Seite und versucht sie in einer bestimmten Kategorie einzuordnen und findet als erste Überschrift den gern genommenen Begrüßungstext: „Herzlich Willkommen auf unserer Seite". Sind das Schlagwörter nach welchen ein potentieller Kunde Suchen würde? Wohl eher nicht. Gleiches gilt für viele untergebrachte Texte auf Webseiten von Unternehmen. Versuchen Sie also eine gesunde Kombination aus wichtigen Schlagwörtern auf Ihren Seiten unterzubringen und schreiben Sie Ihre Texte für Online, nicht für Print. Denken Sie vor Allem aber auch daran, dass Ihre Benutzer nicht zu kurz kommen dürfen. Wenn Sie diese simplen Tipps befolgen, haben Sie zukünftig gute Chancen über Suchmaschinen gefunden zu werden und Kunden zu akquirieren.
3. Unlesbare Seitenstruktur in der Adresszeile des Browsers
Oftmals unterschätzt wird die so genannte „URL-Struktur" einer Webseite. Diese hilft nicht nur der Suchmaschine die soeben gescannte Seite einem bestimmten Themengebiet einzuordnen. Auch der Nutzer kann sich diese besser merken.
Hierbei kommt es häufig vor, dass die Adresszeile auf Unterseiten kryptische Begriffe ausgibt wie bspw.: „www.browserwerk.de/index.php?x2D3dsf94" . Bei der Adresse auf Unterseiten sollte stets darauf geachtet werden, dass diese für Maschine und Mensch gleichermaßen lesbar ist. Beispiel: „www.browserwerk.de/meine-unterseite". Behoben werden kann ein solches Problem meist durch die Installation einer zusätzlichen Komponente (Plugin) oder anhand manueller Anpassungen im Quelltext.
4. Fehlende Analyse der Besucher
Wo kommen meine Nutzer her, wie lange bleiben Sie auf meiner Seite und wie groß ist der Anteil mobiler Nutzer? Viele Webseiten-Betreiber wissen überhaupt nicht wie einfach und aufschlussreich es sein kann, mehr über seine Besucher zu erfahren. Es gibt unterschiedliche (darunter einige kostenlose) Helferlein im Netz, welche es uns ermöglichen von der Besuchsdauer über den Ort und das Schlagwort viele interessante Details zu erfahren und sich somit eine ideale Chance bietet, Inhalte optimal für eine bestimmte Zielgruppe vorzubereiten. Man sieht in vielen Fällen oftmals sehr deutlich, weswegen ein Besucher nicht lange auf einer Webseite verweilt oder das Telefon mit Neukunden einfach nicht klingeln will.
5. Schlechte Bedienbarkeit
Es gibt bestimmte Gewohnheiten welche sich im Laufe der Zeit im Internet durchgesetzt haben. Beispielsweise geht ein Nutzer, wenn er auf ein oben platziertes Firmen-Logo klickt davon aus, dass er auf die Startseite des Unternehmens gelangt oder sich bestimmte Elemente gewohnt wie auf anderen Seiten verhalten. Ob ein Besucher auch wirklich findet was er sucht entscheidet sich anhand des Aufbaus und der Bedienbarkeit. Gerade für Unternehmer ist es wichtig, dass auch die entsprechenden Inhalte wie Dienstleistungen oder Produkte von dem Suchenden gefunden werden und hier nach Möglichkeit eine direkte Strategie zur Kontaktaufnahme oder einem Verkauf besteht.
6. Falsche oder fehlende Bildbeschreibungen
Suchmaschinen können viel, aber eines können Sie (noch) nicht: Bilder erkennen und deren Inhalt auswerten. Es besteht zwar die Möglichkeit bei Google bspw. ein Bild hoch zu laden und nach exakten Kopien zu suchen, jedoch kann Google keine Texte oder Formen auf Bildern im Allgemeinen erkennen. Auch in puncto Barrierefreiheit sollte Nutzern mit anderen Ausgabegeräten als Bildschirmen die Möglichkeit gegeben werden, die Inhalte zu verstehen. Versehen Sie also Ihre Bilder mit Schlagwörtern und Beschreibungen, damit auch diese besser gefunden werden können, denn auch über die Bildersuche kann ein Besucher auf Ihre Webseite gelangen.
7. Kein Direkter Kontakt und keine Aufforderung zur AktionTOP10 Fehler bei Webseiten Webdesign
Das so genannte „Call-To-Action"-Prinzip, also die Aufforderung an den Nutzer eine Aktion wie beispielsweise einen Anruf, das Absenden einer E-Mail oder einer Bestellung zu tätigen, spielt eine wichtige Rolle bei der Kundengewinnung und dem Verkauf im Internet. Hierbei wird der Focus unter anderem auf die Gewohnheiten des Nutzers gelegt, wie das allgemeine Einlesen von Informationen von links nach rechts oder dem gezielten Einsetzen von Designelementen & Buttons, welche geklickt werden sollen. Wichtig ist, dass der Nutzer nicht lange nach den für den Kontakt benötigten Informationen suchen muss, sondern Sie es schaffen auf einfache Weise in Verbindung zu treten.
8. Mobile Optimierung
Dass es sich bei Smartphones & Tablets nicht nur um eine Modeerscheinung handelt, dürfte mittlerweile vielen Unternehmern bewusst sein. Viele Benutzer sind mobil unterwegs und wollen keine langen Ladezeiten oder winzige Texte auf Ihren Endgeräten. Sie wollen eine auf ihre Bedürfnisse angepasste Seite, denn sonst bekommen Sie Ihre Angebote an einer anderen Stelle im Netz. Eine im Jahr 2013 von TNS Infratest in Auftrag gegebene Studie besagt, dass aktuell ca. 40% der Deutschen im mobilen Internet unterwegs sind: „Hier ist eine deutliche Steigerung zum Vorjahr zu erkennen (2012: 27 Prozent)". Selbst vorsichtigen Schätzungen nach wird sich dieser Markt weiterhin stark positiv entwickeln und eine immer größere Rolle spielen. Unternehmen und private Webseitenbetreiber sind jedoch gleichermaßen oftmals mit nicht optimierten Inhalten online und verpassen somit die Chance auch mobil von potentiellen Interessenten wahrgenommen zu werden.
9. Langsame Ladezeiten
Je schneller eine Seite lädt, desto mehr Inhalte wird der Benutzer bereit sein sich anzusehen. Unnötige Dateien wie überflüssige Javascripts & CSS-Dateien sollten daher entfernt werden und bei Bildern darauf geachtet wird, dass diese nicht zu groß werden. Hier sollte ein Kompromiss zwischen Qualität und Ladezeit entstehen, mit welchem sich auf jeder Bildschirmauflösung arbeiten lässt und der Besucher nicht zu lange auf das Anzeigen der neuen Inhalte warten muss.
10. Skalierbarkeit der Plattform
Man kann sich nie sicher sein welche Anforderungen zukünftig noch auf die eigene Webseite zukommen, weswegen man von Anfang an Wert auf ein stabiles und flexibles System setzen sollte. Große und weit verbreitete „Content-Management-Systeme" mit Langzeit-Support, wie beispielsweise TYPO3, eignen sich hierfür hervorragend. Beinahe jedes System verfügt über eine Vielzahl eigener unterschiedlicher Erweiterungen und Updates. Die Betreuung der Systeme muss auch nach der Erstellung der Webseite im Vordergrund stehen können und nicht viel Zeit oder gar manuelle Programmiermaßnahmen erfordern, welche Kosten von IT-Projekten immer wieder in die Höhe treiben.
(Quelle Browserwerk 2014)